
Ein unerwarteter Besuch
Mick ist Anfang Vierzig, und steht mitten im Leben: Mit einer prima Familie, einem Job, der ihn fordert und eigentlich Spaß macht, Hobbys, Freunde - alles völlig normal. Doch in dem unpassendsten Moment, gerade, als er sich selbstständig gemacht hat, tritt auf einmal, völlig überraschend und unangemeldet, eine bislang unbekannte Besucherin in sein Leben: Der dunkle Schatten einer schweren Depression. Nach einer fast zwanzig Jahre dauernden Odyssee voller Fragen, Therapien, Klinik-Aufenthalten, Zweifeln und Hoffnungen erkennt er endlich was er tun muß, um wieder ein normales Leben führen zu können - und alles ändert sich zum Guten.
Ein unerwarteter Besuch ist der Bericht über eine Suche nach dem Warum – und die mit großer Offenheit erzählte Biografie eines eigentlich ziemlich durchschnittlichen Lebens, dass plötzlich und scheinbar grundlos aus den Fugen gerät.
Lese-Empfehlung der
Deutschen Depressionsliga e.V.
„Ein unerwarteter Besuch“ von Mick Saunter ist kein Roman, sondern ein packendes Sachbuch in autobiografischer Form, das den Leser tief in die persönliche Lebenskrise eines Familienvaters um die Vierzig eintauchen lässt. Der Autor schildert authentisch, wie eine plötzliche innere Leere seinen stabilen Alltag aus Beruf, Familie und Hobbys zerreißt und ihn zu einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Kindheitserinnerungen und familiären Dynamiken zwingt.
Es ist eine Reise, …!!
Das Buch richtet sich ideal an Betroffene mittleren Alters, die mit unerklärlichen emotionalen Tiefs kämpfen, sowie an Therapeuten und alle, die sich für mentale Gesundheit interessieren, da es ehrliche Einblicke und praktische Reflexionen bietet.
Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat und regt den Leser dazu an, schon da in sich zu spüren, was das Zitat mit ihm macht. Gleich im ersten Teil wählt der Autor ein Zitat, welches perfekt auf die Erkrankung Depression passt:
Sigmund Freud: „In dem Augenblick, in
dem ein Mensch den Sinn und den Wert
des Lebens bezweifelt, ist er krank.“
Anfangs zeichnet Saunter ein Bild seiner scheinbar perfekten Lebenssituation, bevor die Krise zuschlägt: Erfolge im Beruf, enge Beziehungen und Freizeitfreuden halten alles zusammen, doch eine wachsende innere Unruhe eskaliert und zwingt zur Rückbesinnung auf vergangene Einflüsse.
Der Mittelteil beleuchtet intensive Therapie-Versuche, Rückschläge und schrittweise Erkenntnisse darüber, wie Alltagsstress alte Wunden aufreißt und zu bleibender
Erschöpfung führt, mit wertvollen Hinweisen
auf Bewältigungswege, die keine schnellen Erfolge versprechen.
Die abschließenden Abschnitte widmen sich der mühsamen Aufarbeitung vergangener Ereignisse durch Begegnungen mit Fachleuten und ersten Schritten zur Stabilisierung, wobei Saunter betont, wie Akzeptanz ohne Beschönigung hilft. Insgesamt ist dieses Buch ein
mutmachender Begleiter für alle auf
der Suche nach Selbsterkenntnis."
Lese-Empfehlung der
Stadtbibliothek Rosenheim:
"Das Buch ist unheimlich gut
und berührend geschrieben.
Man kann Mick Saunters schwierige und schmerzhafte Entwicklung gut
nachvollziehen und verstehen.
Schon lange kein so mitreißendes und authentisches Buch mehr gelesen!
Schade, dass es noch keinen Weg zu einem großen Publikumsverlag gefunden hat.
Eine größere Reichweite wäre ihm zu wünschen!"

Lesermeinung:
"Ich hab fast alles auf dem
Markt zu findende gelesen,
was mit Motorradreisen zu tun hat.
Das war eines der besten."
225 Seiten
ISBN 978-3748546382
VK € 15,99
Auch als E-Book
Zur Zeit nur als E-Book, als Print nur in Rest-Beständen - aber bald wieder als überarbeitete
Neuauflage.
Zweimal Fish and Chips, please
Helga und Mick sind schon im Rentenalter, als sie sich auf die erste lange Motorradreise ihres Lebens machen. Es ist die Geschichte von der Verwirklichung eines durch die Umstände des Lebens immer wieder aufgeschobenen Traums: Von einem Roadtrip auf dem Motorrad - so wie Wyatt und Billy in „Easy Rider“ von 1969. Vom Chiemsee aus geht es einmal quer durch Europa in den äußersten Südwesten Irlands: Zur Halbinsel Dingle in der Grafschaft Kerry. Schon am ersten Tag der Tour stellt eine Panne an Micks 35 Jahre alten Yamaha die ganze Reise in Frage; aber mit der Hilfe von wildfremden Menschen geht es weiter. Und so erleben sie es auch die nächsten 19 Tage auf der Straße immer wieder: Überall treffen sie auf nette, hilfsbereite, offene Menschen. Auf dem Wild Atlantic Way folgen sie den Spuren der Dreharbeiten zur Star Wars-Saga, können wegen schlechtem Wetter die Blasket-Inseln nicht besuchen, finden auf der Halbinsel Beara an einer spektakulären Stelle ein schönes Meditationszentrum eines weltberühmten buddhistischen Meisters, und fahren über den Ring of Kerry zur Valentia-Insel - wo sie einen ziemlich verwilderten, dafür um so zauberhafteren subtropischen Garten entdecken. Auf der Rückreise erkundigen sie Südengland: Ohne feste Etappen, ohne konkrete Ziele. Sie kommen durch herrliche Dörfer, die wie Drehorte zu „Lang lebe Ned Devine!“ und „Inspektor-Barnaby“-Krimis ausschauen. Mit supernetten, hilfsbereiten und entspannten Iren, die auch in der Dämmerung und im Nebel meist ganz entspannt bleiben - und ihre Autos ohne Licht fahren. Mit Engländern, die ganz oft den gängigen Klischees entsprechen - und mindestens ebenso oft überhaupt nicht. Mit viel richtig gutem Kaffee und köstlichem Afternoon-Tea, sagenhaften Landschaften, und, wie sich überraschender Weise herausstellt, angenehmen Links-Verkehr. Und kommen nach 5253,2 Kilometern mit der Erkenntnis zurück, warum Fish and Chips das inoffizielle Nationalgericht in England ist: Es schmeckt einfach super!